Strukturiertes Wasser

Strukturiertes Wasser

Strukturiertes Wasser

Die zahlreiche Anomalien des Wassers haben die Wissenschaftler seit langem verblüfft. Um sie zu erklären stellte schon 1892 Wilhelm Conrad Röntgen, der Entdecker der Röntgenstrahlung und erste Nobelpreisträger für Physik 1901, die Hypothese auf, dass Wasser aus zwei Arten von Wasser besteht, nämlich eine Phase mit niedriger und eine mit höherer Dichte.

In den dreißiger Jahren formulierten die englischen Wissenschaftler Fowler und Bernal die Theorie, dass es drei Sorten von Wasser gibt. Diese Theorien wurden in den achtziger Jahren von jeweils G. Wilse Robinson in den USA und von Karl Trincher in Österreich wiederbelebt und so gelang es ihnen viele dieser Anomalien zu erklären.

Eines dieser Wässer hat eine eisähnliche Struktur und eine niedrigere Dichte während die anderen normale Wässer sind. In der Zellbiologie sind auch entsprechende Theorien von James S. Clegg und Gilbert Ling aus den USA entwickelt worden. Laut dieser Theorien ist das Wasser innerhalb der Zelle strukturiert (bei Clegg „vizinales Wasser“ genannt) während das Wasser außerhalb der Zelle normal ist. Dieses strukturierte Wasser innerhalb der Zellen trägt zu den Stoffwechselvorgängen bei und ist mit den Proteinen und anderen in der Zelle gelösten Stoffen fest gebunden.

Laut einigen Autoren kann man strukturiertes Wasser künstlich herstellen. Zu diesem Zweck sind mehrere Strukturierungsmethoden vorhanden. Einige dieser Methoden sind mechanisch, manche beruhen auf der Anwendung elektromagnetischer Felder, andere entstehen durch Kontakt mit Oberflächen oder durch Zusatz von Stoffen. Dieses künstlich strukturierte Wasser habe nach Behauptung seiner Hersteller eine ähnliche Natur wie das Wasser in der Zelle und deswegen wird es als „belebtes“ oder „lebendiges“ Wasser bezeichnet.