Der Wasser Blog

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In unserem Wasser Blog posten wir regelmäßig wissenswertes rund um das Thema Wasser. Sie sehen: regelmäßiges Vorbeischauen lohnt sich.


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Die Gefahr von regulärem Kunststoff

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Entwicklungsgeschichte von Kunststoff

 

Kunststoffe (auch Plastik genannt) sind organische, polymere Festkörper. Sie werden synthetisch oder halb-synthetischen aus monomeren organischen Molekülen oder Biopolymeren hergestellt.

Aufgrund seiner herausregenden Merkmale wie Formbarkeit, Bruchfestigkeit und Beständigkeit die durch sogenannte Additive (Zusatzstoffe) anpassbar sind, begegnet und uns Kunststoff ununterbrochen in unserem Alltäglichen Leben - als Verpackungsmaterial, in Klebstoffen, Kosmetika, Textilfasern wie Nylon, zur Wärmedämmung sowie als Material für Reifen und vieles mehr.

 

Der erste Kunststoff in der Geschichte der Menschheit war Birkenpech, das aus Birkenrinde und Trockendestillation gewonnen wurde. Als Klebstoff eingesetzt wurde er sowohl schon von den Neandertalern sowie dem steinzeitlichen Homo sapiens.

Naturforscher brachten im 17./18. Jahrhundert aus Malaysia und Brasilien Kautschuk mit. Im Jahr 1850 erforschte Charles Goodyear Hartgummi und startete damit die Entwicklung von Kunstoff als richtigen Werkstoff.

 

Die rasante Entwicklung auf dem Gebiet der Polymerchemie startete aber erst mit den Forschungen des deutschen Chemikers Hermann Staudingers. Seine Theorien über den Aufbau von Kunststoffen bilden die Grundlage für das heutige Verstehen dieses Werkstoffes. Dafür erhielt Staudinger 1953 auch den Nobelpreis. Bis heute ist die Kunststoff Industrie ein Wachstumsmarkt, gerade in Asien.

 

 

Verwendung als Trinkflasche

 

Für unsere Lebebsmittelverpackungen sowie Trinkflaschen werden meist sogenannte Thermoplaste eingesetzt. Dazu gehört auch Polyethylenterephthalat (PET).

 

 

PET-Flaschen (Mineralwasser)

 

Mineralwassertrinkflaschen, sogenannte PET-Flaschen sind zwar praktisch, weil kostengünstig herzustellen, oft wiederzuverwenden von der Industrie und bei der Verbreitung die sie hat vermeintlich nicht gesundheitsschädigend. Aber dies stimmt so nicht.

Der PET-Kunststoff gibt geringere Mengen von nach Wein riechenden Acetaldehyd (Ethanal) in die eingefüllte Flüssigkeit ab. Daher wurden in PET-Flaschen anfangs auch nur süßliche, den Beigeschmack überdeckende Getränke abgefüllt. Inzwischen gibt die PET-Industrie an, dass „Geruchsproblem“ gelöst zu haben und das Bundesinstititut für Risikikobewertung hält die Konzentration von Acetaldehyd in PET-Flaschen nicht für bedenklich da unter dem gesetzlichem Grenzwert. Trotzdem ist der Stoff, der Leberzirrhose auslösen kann, eindeutig nachweisbar.

 

Endokrinwirksame Substanzen sind chemische Stoffe die dafür bekannt sind bei Tieren und Pflanzen östrogene und/oder androgene Reaktionen auszulösen. Obwohl PET-Flaschen Bisphenol A frei sind, wurde 2009 und 2011 in veröffentlichten Fachartikel östrogenähnliche Abgaben in die eingefüllte Flüssigkeit festgestellt.

 

Die Entkeimung wird kalt durchgeführt, da PET-Flaschen hitzeempfindlich sind. Die Kaltentkeimung erfolgt mit Hilfe von Demethyldicarbonat (DMDC). Das hochgiftige DMDC wird zwar während des Entkeimungsvorgangs abgebaut, jedoch bleiben Reste des Reaktionsproduktes O-Methyl-Carbamat zurück - diese Verbindung ist sehr gut untersucht und es ist bekannt das sie in Ratten Krebs auslöst.

Auch sind PET-Flaschen nicht gasdicht, wodurch gelagerte Flüssigkeiten nach einigen Wochen in Vergleich zu Glasflaschen schal schmecken und ungenießbar werden.

 

 

Die Plastikflaschen als Trinkflasche für Unterwegs

 

Für unterwegs sind Plastiktrinkflaschen sehr beliebt. Sie sind praktisch weil sie z.B. mit Klappdeckeln kommen und man sich das aufschrauben spart. Für Kinder und Sportler sind sie praktischer als eine schwere und unhandliche große Sprudelflasche. Doch während PET-Flaschen Weichmacher frei sind, sieht es bei den klassischen Flaschen schon ganz anders aus.

Klassischen Kunststoff Trinkflaschen werden sogenannte Additive zugesetzt. Fast drei fünftel der weltweit hergestellten Additive sind Weichmacher. Durch sie wird die Härte, Sprödigkeit und Glastemperatur eines Kunststoffes verringert, was die Weiterverarbeit- und Formbarkeit immens erleichtert. Gesundheitlich sind sie aber jedoch Fatal für unsere Gesundheit.

 

Bestimmte Weichmacher auf Basis von sogenannten Phthlataten können Unfruchtbarkeit bei Männern verursachen da sie östrogenartige Wirkungen haben (Endokrine Disruptoren).

Bisphenol-A (BPA) ist ein oft genutzter Weichmacher - in einer Studie der University of Michigan USA (von 2010) mit 190 Männern die an Fruchtbarkeitsproblemem leiden, wurden im Urin von 89 Prozent der Probanden BPA gefunden. Neue Studien zeigen auch einen Zusammenhang zwischen Diabetes, Fettleibigkeit und Herz-Kreislaufproblemen und einem erhöhten BPA-Spiegel im Blut.

Für Föten im Mutterleib sind Weichmacher extrem gefährlich - Leberschäden, Verhaltensstörungen und Unfruchtbarkeit können ausgelöst oder gefördert werden.

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Wasser kaufen oder filtern

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Soll ich Wasser kaufen oder soll ich einen Wasserfilter besorgen? Laut sämtlichen offiziellen Untersuchungen sind 80% aller Flaschenwässer nicht besser als Hahnenwasser. Es gibt ein paar gute Wässer zum kaufen, doch meist sind sie recht teuer. 

Die Flaschen werden oft hunderte Kilometer durch Europa - bisweilen noch weiter transportiert. Die Öko-Bilanz des Flaschenwassers ist daher miserabel: Es erfordert je 0,3 Liter Erdöl, bis es in den eigenen vier Wänden angelangt ist. Bei
Leitungswasser sind es mit 0,3 Milliliter Erdöl- also 0,0003 Liter - ein Tausendstel davon, wie eine Schweizer Studie ergab. Wer ein Jahr lang täglich zwei Liter Mineralwasser trinkt, könnte mit der Energie, die dabei entsteht, etwa 2000 Kilometer Auto fahren. Mit der Energie, die für die Produktion von zwei Litern Hahnwasser pro Tag nötig ist, käme man dagegen nur zwei Kilometer weit. Das heißt, Flaschenwasser braucht bis zu 1.000 Mal mehr Energie - hinzu kommt noch der mit Herstellung und Transport verbundene Energieaufwand. Also: Auch wenn es in Deutschland sehr modern ist, Flaschenwasser zu kaufen, ist die richtige Entscheidung dennoch, auf das Kranwasser zurückzugreifen.

Somit kommen wir zur nächsten Frage: Wie bereite ich das Hahnenwasser so auf, dass es gesund und rein ist? Welche Filter stehen zur Verfügung? Hier gibt es zwei wichtige Erfordernisse: Die physikalisch-chemische Reinigung und dann die energetische Aufbereitung.

Beginnen wir mit der physikalisch-chemischen Reinigung: Es gibt
Aktivkohlefilter, Keramikfilter, Destillation und Umkehrosmosetechnik. Der elementare Unterschied ist, dass Destillation- und Umkehrosmoseanlagen das Wasser komplett entleeren, im Klartext auch komplett entmineralisieren. Die Keramik- und Aktivkohlefilter entnehmen dem Wasser alles - außer den Mineralien. Die Umkehrosmosetechnik ist am bekanntesten, da sie seit vielen Jahren mit massiven Marketingmitteln in ganz Europa vertrieben wird. Ihre Preisspanne liegt etwa zwischen 80,-€ und 3.600,-€.

Das Anliegen von Martin Gayer ist es, die Natur nachzuahmen: In allen Flüssen dieser Welt fliest im Prinzip und von Natur aus Mineralwasser. Daher kommen nur Aktivkohle und Keramik in Frage, die die Wasserfilterung in der Natur nachahmen. Es gibt endlose Diskussionen darüber, ob die Mineralien im Wasser verdaut werden können. Das ist aber nicht der Punkt. Fehlen die Mineralien im Wasser, ist das Wasser in einem unnatürlichen, aggressiven Zustand. Das heißt, das entmineralisierte Wasser versucht sofort, sich die fehlenden Stoffe anzueignen. Es zerfrisst zum Beispiel auch Leitungen. So ein Wasser kann man nur durch Edelstahlrohre führen. Wenn es in ein Gefäß kommt, reißt das Wasser sofort Partikel aus dem Gefäß. Es ist nicht schwer zu erraten was passiert, wenn man es trinkt! Ein solches Wasser löst die benötigten Mineralien aus dem Körper und übersäuert ihn. Keine Frage, dieses entmineralisierte Wasser hat hervorragende Putzeigenschaften aber zum Trinken taugt es nicht!

Was ist nun der Unterschied zwischen den herkömmlichen Filtern und solchen mit Aktivkohle? Zum einen arbeitet der Acala Wasserfilter nur mit Schwerkraft, braucht also keinen Strom und kein Anschluss an die Wasserleitung - also eine sehr ökologische Lösung. Das Wasser kann sich so erholen von dem schrecklichen Weg durch die Leitungsrohre und die Aktivkohle muss nicht verklebt werden. Normalerweise sind Aktivkohlefilter nämlich an die Wasserleitung angeschlossen, und das Wasser wandert unter Druck durch den Filter. Das geht zwar schnell, aber die Kohle muss dafür zu einem Block geklebt werden, ansonsten würde die Kohle im Wasser herumwirbeln und könnte ihre Aufgabe zu filtern nicht wahrnehmen. Solche Kohleblocks haben einen Klebstoffanteil von bis zu 30%, der auch wieder seine Auswirkungen auf das Wasser hat. Beim vorgestellten Filtermodell sickert das Wasser ohne Druck durch das Aktivkohlengranulat, und die Filterleistung ist ausgezeichnet.


Zusammenfassung:
Du bist, was Du trinkst! Das Wasser hat ein Gedächtnis. Das Wasser durchläuft seit vielen Tausend Jahren einen Kreislauf, heutzutage führt dieser Kreislauf auch durch Krankenhäuser, Altenheime, Industrie, Kläranlagen, Güllegruben, Labore und vieles mehr. Welche Erinnerung hat dieses Wasser?

Aus diesem Wasserkreislauf können Sie nicht mehr viel Energie im Wasser erwarten. Daher sind eine physische Reinigung, eine energetische Reinigung und eine Belebung des Wassers sinnvoll. Verschaffen Sie sich am besten einen Überblick über die gängigsten Filtermethoden: OsmoseUmkehrosmoseDampfdestillation und Gravitations Wasserfilter.

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Über Tritan Copolyester und warum es unbedenklick ist

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Tritan Copolyester ist ein Kunststoff der von Eastman Chemicals in den USA hergestellt wird. Es gehört zu der großen Familie synthetischer Polymere, zu denen auch das thermoplastische Polyethylenterephthalat, PET, gehört. Im Gegensatz zum herkömmlichen PET hat es Eastman Chemicals geschafft Tritan ohne gesundheitsschädigende Additive die z.B: ins eingefüllte Wasser abgegeben werden herzustellen. Es ist stabiler wie PET, sehr bruchsicher und kann in der Spülmaschine leicht gereinigt werden ohne das Auflösungserscheinungen und damit Chemieabgaben in die eingefüllte Flüssigkeit stattfinden.

Das wichtigste ist jedoch das Tritan BPA-frei ist, also ohne Weichmacher hergestellt wird, und keine östrogene oder androgene Aktivität aufweist.

Tritan wurde ausgiebig von vielen Kontrollbehörden um den Globus getestet und als unbedenklich für den Einsatz im Lebensmittelbereich eingestuft. Dazu gehören:

  • Health Canada
  • U.S. Food and Drug Administration
  • European Food Safety Authority and European Commission
  • China's Ministry of Health
  • Japan Hygienic Olefin and Styrene Plastics Association

Um die Sicherheit von Tritan für die Arbeiter in den Werken, den Produzenten der fertigen Produkte und schließlich Ihnen, dem Endverbraucher, sicherzustellen wurden zahlreiche unabhängige Labore und Universitäten damit beauftragt Tritan ausgebieg auf potentiale Endokrine Disruptoren (z.B. östrogen Wirkung) zu untersuchen.

Die Anerkannten Testprozeduren umfassten die Evaluierung der Monomore und/oder mögliche Mirganten von Eastman Tritan Copolyester auf Basis von sich drei ergänzenden Tests:
 

  • Strukturelle Analyse von Monomeren von Tritan im Vergleich mit Östrogenen Verbindungen
  • In vitro „im Glas“ - Tests in einer kontrolliert künstlichen Umgebung von Monomeren und Extrakten um festzustellen ob irgendwelche Stoffe mit Endokrinem Störungspotential von Tritan Copolyester heraus migrieren
  • In vivo (Prozesse die im lebendigen Organismus ablaufen) Tests um um zu analysieren ob die Möglichkeit besteht das Tritan Monomere Hormonwirkungen in lebenden Organismen auslöst oder nachahmt

 Basierend auf Ergebnissen dieser Menge an Tests, ist Eastman Tritan Copolyester frei von Endokrinen Disruptoren.

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Wasserkreislauf des Trinkwassers aus der Leitung

Den normalen Wasserkreislauf kennen wir alle – vereinfacht ausgedrückt steigt Wasser auf und kommt wieder runter. Aber wie sieht es mit dem Wasserkreislauf des Leitungswassers aus das wir täglich nutzen? Wie wird es gefördert, findet den Weg zu uns und vor allem wie wird es wieder vom ganzen Schmutz gereinigt?

 

 

Kurzüberblick des natürlichen Wasserkreislaufs

Zuerst verdunstet das Wasser der Meere, Flüsse und Seen durch Erwärmung bei Sonneneinstrahlung. Es steigt auf, woraufhin es umso höher es steigt immer stärker abkühlt bis zum Taupunkt. Der Wasserdampf wird zu Tröpfchen, sie sammeln sich bis die Wolken sich entleeren und es regnet. Das Wasser trifft auf den Boden und die Meere und Seen sowie andere Gewässer und vermischt sich dort und sickert auch langsam ins Grundwasser ab.

 

 

Filterprozesse unseres Leitungswassers

Deutschland wird hauptsächlich aus Wasser von Seen und Grundwasser versorgt. Wenn das Regenwasser auf den Boden trifft hat es schon zahlreichen, in der Luft vorhandenen, Schmutz aufgenommen. Gerade in Industriegebieten fallen eine Menge Abfallprodukte an, die in die Atmosphäre gepumpt werden und die der Regen begierig aufnimmt. Die Natur reinigt es aber schon einmal automatisch. Neben Regenwasser versickert auch das Wasser aus Seen und Flüssen mit der Zeit und wird durch die verschiedenen Erd-, Sand- und Kiesschichten gereinigt. Mikroorganismen im Erdreich lösen/binden Schadstoffe zusätzlich. Dieser Prozess ist aber sehr langwierig im Gegensatz zur erzwungen Filterung in den Wasserwerken. Er dauert mindestens 50 Tage aufwärts. Im Grundwasser Bereich angekommen ist es schon einmal gut vorgefiltert und wird abgepumpt und vor der Aufbereitung meist durch Brunnenanlagen weitergeleitet.

Die Wasserwerke bereiten das Wasser nun auf. Durch verschiedene Filtermechanismen wie in Sprühanlagen, Grob- und Schnellfilter aus Sand sowie teils Aktivkohlefilter wird das Wasser gereinigt.

Hier ein Beispiel der Filterstufen einer Wasseraufbereitungsanlage:

Bei Sprühanlagen wird das Wasser in sehr feine Tröpchen in die Luft des Tankfilters gesprüht. Dadurch kann das Wasser sehr effektiv Sauerstoff aufnehmen. Die Mangan- und Eisenverbindungen reagieren dann mit dem Sauerstoff und bilden eine Masse die sich verbindet und im Auffangbehälter sammelt. Beides, Wasser und die Eisen-Mangan-Verbindung, wird dann abgepumpt. Im nächsten Schritt dem Schnellfilter (auch Vorfilter/Sandfilter genannt) durchfließt das Wasser eine feine Gesteinsschicht. Die Eisen- und Manganflöckchen sowie andere gröbere Stoffe werden damit aus dem Wasser herausgefiltert. Diese grobe Stoffe durchfließen nämlich nicht die Gesteinsschicht. Das gereinigte Wasser wird nun wiederum abgepumpt und durch andere Filtermechanismen (je nach Wasserwerk unterschiedlich) wie Aktivkohlefilter gepumpt um die Grenzwerte der Schadstoffe im Wasser einzuhalten. Aktivkohlefilter sind zwar sehr effektiv, werden aber nur bei größerer Schadstoffbelastung eingesetzt, da sie sehr teuer sind.

Das Trinkwasser wird dann zwischengespeichert und danach in den Pumpanlagen verteilt. Vor dem endgültigen Verteilung wird es auf 54 Schadstoffe getestet, dessen Grenzwerte in der Trinkwasserordnung stehen und nicht überschritten werden dürfen.

Leider werden diese Grenzwerte immer weiter hoch gesetzt da die hohe Schadstoffbelastung des Wassers heutzutage weder von der natürlichen sowie künstlichen Filterung noch effektiv herausgefiltert werden kann. Auch lassen sich inzwischen mit modernen Messmethoden 3000 Stoffe im Wasser nachweisen, angefangen von Medikamenten Rückständen bis zu Hormonwirksamen Stoffen. Es wird vermutet das gerade letzteres mit der sinkenden Fruchtbarkeit von Männern in Verbindung steht.

Das Wasser in den Leitungen steht unter hohem Druck. Der Vorteil des Drucks ist das wir immer Leitungswasser ohne Pumpvorlaufzeit zur Verfügung haben, während dies für die natürliche Struktur des Trinkwassers nicht förderlich ist. Der Wasserverbrauch eines deutschen Durchschnittsbürgers liegt bei etwa 152 Liter.

 

Abwasseraufbereitung

Die riesige Abwassermengen werden zur Kläranlage weitergeleitet die aus sehr vielen komplexen Reinigungsstufen bestehen. Zuerst fließt es durch grobe Gitter die großen Schmutz (u.a. Hygieneartikel, Speisereste, auch Plastikreste) aufhalten und abgefischt werden. Im nächsten Schritt wird das Abwasser in Becken in denen sich Steinchen, Sand und Kies absetzen mit einer hohen Fließgeschwindigkeit geleitet und zu den Vorklärbecken gepumpt. In diesen sinken noch feinere Stoffe aufgrund einer langsameren Fließgeschwindigkeit zu Boden. Nun beginnt nach der mechanischen die biologische Reinigung. Feine Bakterien und Mikroorganismen fressen grob gesagt die Reststoffe auf und fallen im sogenannten Nachklärbecken gesättigt zu Boden.

Nun wird das Wasser wieder in den natürlichen Wasserkreislauf zurückgelassen – Seen und Flüsse. Dort wird es dann wieder abgepumpt oder nach dem absickern ins Grundwasser hochgepumpt und die Reise beginnt aufs Neue.

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Wasser ist nur Wasser - oder doch nicht?

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Was ist nur Wasser - oder doch nicht?

 

Das Thema Wasser ist eigentlich langweilig denken viele. Für uns gehört es als einfaches Gut zu unserem Leben dazu. Während in Deutschland etwa 20 – 40 Liter Wasser im Durchschnitt zum Duschen und Baden verbraucht werden, sind es fürs Waschen von Wäsche gar genau soviel. Insgesamt verbraucht der Durchschnitts-Deutsche etwa 122 Liter Trinkwasser täglich. Aber trinken wir nicht auch einen Teil davon? Während wir extrem viel Wasser (der Durschnittsbürger z.B. in Indien verbraucht 25 Liter am Tag) aufwenden, trinken wir nur um die 1% von 122 Liter Trinkwasser am Tag. Und dies meist auch noch in Nahrungsform wie Suppen oder Soßen.

 

 

Wofür braucht unser Körper überhaupt Wasser?

 

Der Körper eines Erwachsenen besteht zu ca. 60% aus Wasser. Unser Blutplasma enthält sogar bis zu 95% an Wasser. Wasser ist also wichtig für unseren ganzen Stoffwechsel. Zum Beispiel wird Wasser zum versorgen der Haut mit Feuchtigkeit (um sie geschmeidig und frisch zu halten), Blutproduktion für den Sauerstoff- und Nährstofftransport zu den Organen genutzt und dient z.B. auch dem Ausscheiden der Abfallprodukte (z.B. im Urin).

Während wir durch die Nahrung schon einiges an Flüssigkeit aufnehmen (um die 0,7 – 1,0 Liter) wendet unser Körper für die Aufrechterhaltung unseres Lebens etwa 2,0 – 2,5 Liter auf! Diese Differenz müssen wir ausgleichen.

Die Zeichen von Flüssigkeitsmangel sind uns bekannt, führen wir aber meistens nicht drauf zurück, wie Kopfschmerzen, Konzentrationsverlust, Müdigkeit, und trockene Haut. Ausgetrocknete Haut altert schneller, es bilden sich mehr falten und sie spannt. Wir können mit ausreichend Flüssigkeit unsere Hautzellen vital und feucht halten ohne zusätzliche Kosmetika zu kaufen. Da unser Gehirn zu 80% aus Wasser besteht verschlechtert ein Wassermangel auf Dauer die kognitive Leistung. Es muss sich immer mehr anstrengen um die gleiche Leistung wie bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr zu erreichen. Dies resultiert in Kopfschmerzen und Konzentrationsverlust auf verschiedene Aufgaben auf einmal.

 

 

Einfach mehr Flüssigkeit trinken ist also das beste?

 

Die Antwort kann pauschal ‚Ja‘ sein, ist es aber nicht. Der Genuss von Tee, Saft und Cola hilft unserem Körper nicht wirklich seinen Bedarf zu decken. Dies hat nicht nur mit den Inhaltsstoffen zu tun, sondern auch dem pH-Wert der Flüssigkeit. Ein neutraler pH-Wert wäre 7,0. Unser Körper, Blut sowie generell gesehen das Zellwasser liegt bei um die ~7,4. Alle eingenommen Flüssigkeit dessen pH-Wert darunter oder drüber liegt bereitet der Körper erstmals auf – mit Aufwendung seiner eigenen Flüssigkeit! Orangensaft ist schön süß, fruchtig und auch gekühlt erfrischend, es hat jedoch einen pH-Wert von 3,5. Zum Vergleich, unsere Magensäure liegt nur gerade mal etwas drunter mit 1,0-1,5 und liegt im ’sauren Bereich‘. Gerade bei Genuss von Getränken mit niedrigem pH-Wert ‚übersäuert‘ der Körper langsam. Er muss Energie und eigenes Zellwasser aufwenden um die zugeführten Säure zu verarbeiten. Saurer Genuss auf Dauer schadet den Zellen und beschleunigt auch Alterungserscheinungen des Körpers.

Mineralwasser wäre eine Alternative. Es wird aber nicht umsonst auch ‚Saurer Sprudel‘ genannt. Der pH-Wert schwankt je nach Wasser zwischen 4,0 bis 6,0 .

Das Wasser einer getrunkenen 1 Liter Sprudelflasche kommt wegen der Aufbereitung im Körper zur Verwendung nicht komplett dort an. Nur ein Bruchteil kann wirklich am Ende genutzt werden. Während die Kohlensäure uns kurzzeitig erfrischt, stillt es doch oft nicht das Durstgefühl und wir greifen alsbald wieder zur Sprudelflasche. Durst ist immer ein Warnsignal das Körpers das es ihm an Flüssigkeit mangelt, es ist kein normal Zustand den wir verspüren sollten. Gerade in Deutschland wo es uns nicht an Wasser mangelt.

Trinkwasser, unser Leitungswasser, hat je nach Geografie einen pH-Wert von meist 7,0 bis 7,8. Dies kann unser Körper wesentlich besser verarbeiten. Auch wird Trinkwasser im Vergleich zu Mineralwässern laut Gesetz besser kontrolliert. Es wird auf mehr Stoffe getestet und die Grenzwerte von z.B. Schadstoffen sind deutlich niedriger.

Inzwischen sehr beliebte, hochqualitative Wasserfilter die das Filterungsprinzip der Natur nachahmen, verbessern zusätzlich die Reinheit und Verwertbarkeit von Trinkwasser.

Auch stilles Wasser von hoher Qualität ist eine gute Alternative zu übersäuerndem Sprudel. Flaschenwasser jedoch verursacht nach einer Ökobilanz-Studie aus der Schweiz eine tausendfach höhere Belastung der Umwelt als unser Trinkwasser (Verpackung, Transport, etc).

Das Sie gutes Wasser zu sich nehmen merken Sie daran das sie ohne Durstzwang zum Glas greifen und es gerne trinken!

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Buchrezension zu Gerald H. Pollacks „Wasser - viel mehr als H2O“

Dieses Buch ist definitiv eins der besten wissenschaftlichen Bücher zum Thema Wasser, dass ich je gelesen habe. Das Buch ist voll von revolutionären Ideen die Ihre Ansicht über Wasser für immer verändern werden. Und, auch ganz wichtig, es ist nie langweilig und kann auch von Laien mit wenigen Wissenschaftlichen Kenntnissen verstanden werden.

Das Hauptthema vom Buch ist, dass Wasser nicht nur als Festkörper
Dampf und Flüssigkeit in der Natur existiert, sondern auch als was Pollack „Ausschlusszone“ (Exclusion Zone - EZ) nennt, der vierte Zustand des Wassers. In der Nähe einer hydrophile Oberfläche werden die gelöste Substanzen ausgeschlossen und daher der Name „Auschlusszone“. Diese Auschlusszone hat ganz besondere Eigenschaften, eine andere Dichte, Viskosität oder Oberflächespannung, und ähnelt in seiner Struktur einen flüssigen Kristall.

Diese Auschlusszone wird von Strahlungsenergie (nicht nur Licht, sondern auch ultraviolett und infrarot Strahlung) erzeugt und beibehalten. Diese Strahlung bewirkt eine Ladungstrennung und daher entsteht eine elektrische Spannung zwischen der Auschlusszone und dem Hauptteil-Wasser. Laut Pollack speichert das Wasser auf diese Weise diese Strahlungsenergie und daher kann man es als eine Batterie ausnutzen.

Der 
pH-Wert ist im Wasser deswegen nicht homogen, und variiert von einem niedrigen Wert (sehr sauer) genau außerhalb der Auschlusszone bis zu einem weniger säuerlichen Wert, weiter weg von der Auschlusszone.

Diese Theorie des Wassers erlaubt Pollack viele merkwürdige Eigenschaften vom Wasser zu erklären. Dass Wasser eine sehr seltsame Substanz ist, ist seit langem bekannt. Diese seltsame Eigenschaften sind genau diejenige die das Leben ermöglichen.

Zum Beispiel erklärt Pollack das Gesetz „Gleiches zieht Gleiches an“, im Gegensatz zum Gesetz der Elektrizität das besagt dass nur entgegengesetzt geladene Teilchen sich anziehen. Dies passiert, weil zwischen den gleich geladene Teilchen, entgegengesetzt geladene Teilchen vorhanden sind, die die Teilchen anziehen. Damit kann Pollack die Entstehung von kolloidale Kristalle erklären, wo die geladene Teilchen im Wasser gleichmäßig verteilt sind.

Noch näher an unserer Erfahrung kann man auch mit dieser Theorie die Entstehung von Wolken begreifen. In den Wolken befinden sich winzige negativ geladene Wassertropfen, die obwohl sie gleich geladen sind, eine kohärente Menge bilden.

Die Ladungstrennung zwischen der Auschlusszone und dem Hauptteil-Wasser lässt auch erklären, warum nasser Sand fest ist. Dr. Pollack zufolge bildet sich Auschlusszonen auf der Oberfläche der Sandstaub und inzwischen liegen positive geladene Wassermoleküle, die die Anziehungskraft bewirken.
Ganz revolutionär ist auch seine Theorie der brownschen Bewegung, die jenseits Einsteins Theorie geht. Die brownsche Bewegung ist die chaotische Bewegung, dass ein makroskopisches Teilchen im Wasser oder andere Flüssigkeiten durchführt. Nach Einsteins Theorie entsteht diese Bewegung aufgrund der thermischen Kollisionen zwischen den Moleküle und dem Teilchen. Pollack ist hier anderer Meinung. Laut ihm ist die Strahlungsenergie was die brownsche Bewegung betreibt, indem sie Auschlusszone um das Teilchen erzeugt die aufgrund ihrer elektrischen Ladung von den anderen Ladungen angezogen wird.

Im Buch gibt noch viele andere Ideen, bspw. Theorien von Reibung und Verdunstung, von Oberflächespannung und 
Kapillarität.

Die Themen werden anhand vieler Bilder und Experimente veranschaulicht, und ohne mathematische Formulierung. Auch wenn nur einige dieser Ideen richtig wären, wäre es trotzdem ein revolutionäres Buch. Wenn Sie ein aufgeschlossener Wissenschaftler sind oder wenn Sie sich einfach fürs Wasser interessieren, ist dieses Buch für Sie nachdrücklich empfehlenswert!

 

Buchrezension von Dr. rer. nat. Fernando Marino

Das Buch können Sie hier kaufen: Amazon

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Uran in unserem Trinkwasser

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Uran ist in unserem Trinkwasser und das nicht erst seit gestern. Und zwar in Flaschenwasser und im Leitungswasser. In Flaschenwasser dürfen gesetzlich nur 2 Mikrogramm Uran pro Liter sein, und das ist genug. Jetzt wird es unglaublich, halten Sie sich fest. Im Leitungswasser ist es egal wie viel Uran drin ist. Dazu gibt es keine Gesetzte. Die meisten Wasserwerke messen Uran nicht einmal regelmäßig. Sie interessiert das nicht. Und wenn Sie wissen wollen, wie viel Uran in Ihrem Leitungswasser ist, will das Wasserwerk EUR 250,- Gebühr von Ihnen dafür.
Foodwatch hat 950 Messungen gemacht. Deutschlands Wasser ist zum Großteil verseucht. Am schlimmsten ist Süddeutschland betroffen. In Baden Württemberg und Bayern hat man die meisten Proben gefunden, mit über 10 Mikrogramm Uran pro Liter Wasser enthalten.

Diese und mehr Daten finden Sie auf www.footwatch.de (vielen Dank an Foodwatch)
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Vorteile von Tritan Trinkflaschen

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Aufgrund der herausragenden Eigenschaften wie Beständigkeit, hoher Bruchresistenz und dem Verzicht auf Additive die den Hormonhaushalt nachhaltig verändern können sowie Krebs-begünstigend wirken, eignet sich Tritan perfekt als Trinkflaschenmaterial für unterwegs. Tritan Trinkflaschen erfreuen sich wachsender Beliebtheit, da der Wunsch der Verbraucher nach gesundheitlich unbedenklichen Trinkflaschen für sich selbst und derer Kinder immer präsenter wird.

 

Es gibt inzwischen einige Hersteller die endlich auf den hochwertigen, BPA-freien Werkstoff Tritan setzen. Eine einfache Suche in Google birgt zahlreiche Treffer.

Einer dieser Hersteller wäre die in Deutschland ansässige Acala GmbH. Sie bietet Tritanflaschen mit verschiedenen Deckel (z.B. Sportdeckel, Klappdeckel für Kinder) und aufgedruckter Blume des Lebens in 0,5 , 0,75 und 1,0 Liter Größen an. Das Hauptprodukt dieser Firma ist die Herstellung hochwertiger Graviationswasserfilter mit Aktivkohle und Pi-Technologie zum reinigen von Leitungswasser. Die Aufnahme der Tritanflaschen in das Sortiment einer Firma deren Ziel es ist den Menschen reines Wasser bieten zu können, zeugt von derer Vertrauen in Tritan.

 

Aufgrund seiner starken Bruchresistenz, Leichtigkeit und einfacher Reinigungsmöglichkeit in der Spülmaschine sind Tritanflaschen die optimalen Begleiter für das Fitnessstudio, Wandern und Radfahren, auf Reisen, unterwegs im Auto und vor allem für Ihre Kinder in der Schule und dem Sportverein.

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Wasser - Ein besonderer Stoff

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Ein besonderer Stoff

 

Wasser ist der häufigste Rohstoff auf der Erde, es hat den höchsten Bekanntheitsgrad und dennoch wissen wir kaum etwas über Wasser. Es wurde früher als eines der vier Grundelemente angesehen: Feuer, Wasser, Erde und Luft. Weltweit forschen die Wissenschaftler an dem Phänomen Wasser. Nachweislich beobachtet man immer wieder bisher unerklärliche Eigenschaften von Wasser, wie z.B. wann es gefriert, wie man Baustoffe und Kleidung daraus macht, welche elektrische Kraft es hat oder dass Pflanzen bei verschiedenen Wässern sehr unterschiedlich wachsen. Das Phänomen der Kapillarkraft bewirkt unglaubliches: So kann sich ein Grassamen durch den Asphalt kämpfen, und Wasser wandert in Bäumen 100 Meter hoch. Die erstaunliche Eigenschaft des Wassers, bei plus 4°C am dichtesten und damit am schwersten zu sein, ermöglichte überhaupt das Leben. Es führte dazu, dass das Leben unter Wasser sich während der langen Eiszeiten weiterentwickeln konnte, und auch heute noch, dass in Seen und Flüssen die Wasserbewohner nicht erfrieren.

Die Wissenschaft ist sich in einem Punkt einig: Wasser ist eigentlich noch völlig unerforscht, man kann mit heutigem Stand der Wissenschaft die obigen Phänomene beobachten und dokumentieren - verstehen und erklären jedoch noch nicht.

 

 

Große Unterschiede

 

Fotographien von Wasserkristallen des Forscher Masaru Emoto zeigen große Unterschiede (siehe Abbildung). Wunderbarerweise werden solche Unterschiede auch hervorgerufen durch das, was man sagt und denkt. Da unsere Körper zu 70% bis 85 % aus Wasser bestehen und unsere Gedanken innerhalb von Millisekunden das eigene Körperwasser umstrukturieren können, erahnt man, welchen Einfluss die eigene Einstellung wie Aufrichtigkeit, Laune und Gedanken auf den Zustand des Körpers haben. Hier gilt und wirkt nur Wahrhaftigkeit! Zu sagen „Liebe“ und dabei denken „so ein Schwachsinn!“ verbessert nichts, nur die ehrliche Absicht überträgt sich, hier ist kein Betrug möglich. Das Wasser wird am besten harmonisiert mit Liebe und Dankbarkeit.

Wir trinken fast alle zu wenig Wasser, wie der Titel des Buchs von Dr. F. Balmanghelidj zeigt Sie sind nicht krank, sie sind durstig. Die Heilerfolge - nur durch Wassertrinken! - sind verblüffend und zeigen, wie wichtig Wasser für jedes Organ ist. Überflüssig, zu sagen, dass es maßgeblich auf die Reinheit des Wassers ankommt, und natürlich - ebenso wichtig - auf die Information, die dieses Wasser in den Körper einbringt.

 

 

Wassersituation heute - Medikamente und Hormone

 

In den 70er Jahren ging durch die Presse, dass Wirkstoffe und Hormone wie sie in der Antibabypille enthalten sind, im Trinkwasser nachzuweisen sind. In den 80ern folgte dann die Meldung, dass 35% der 30 jährigen Männer in Deutschland unfruchtbar seien. Die Vermutung lag daher nahe, dass dies eine Wirkung der weiblichen Hormone in der Antibabypille ist, die bewiesenermaßen in jedem Schluck Wasser aufgenommen werden.

 

Ein Großteil der Wasserfauna verkümmert oder stirbt aus, weil die Männchen der jeweiligen Art durch Verweiblichung aufgrund der Pillenhormone unfruchtbar und zeugungsunfähig geworden sind oder gar selbst Eierstöcke ausbilden. Mittlerweile häufen sich Berichte, dass (je nachdem, was man sucht) 100 bis 240 verschiedene Medikamente im Wasser nachweisbar sind. Kein schöner Gedanke, auch wenn es natürlich minimale Mengen sind. Hinzu kommt: Alleine die Landwirtschaft wirft tonnenweise Blei, Uran und andere Substanzen auf die Felder, die ins Grundwasser gelangen. Täglich sickern also immer mehr Chemikalien in den Wasserkreislauf. Doch dieser ist erstaunlich klein. Im Klartext: Es ist immer und immer wieder dasselbe Wasser, das wir trinken, und es schleppt immer wieder all die Chemikalien mit sich und bringt sie in unseren Körper!

 

Wir müssen endlich anfangen, darauf zu achten und sich damit zu befassen. Wir müssen die Vergiftung unseres Wasserkreislaufes beenden! Wir vergiften uns und die Natur - und die nachfolgenden Generationen!

 

Die Leitungsrohre in Deutschland sind zum Teil recht alt. Rost, Schmutz und andere Schwebstoffe bilden Ablagerungen an den Innenwänden. In diesen rauhen Belägen innen können sich Kleinlebewesen wie z.B. Wasserasseln ansiedeln. Das alleine wäre vielleicht ein unbehaglicher Gedanke, aber eigentlich nicht schlimm, wären sie dort nur gesund und fröhlich. Doch wir bekommen ihre Ausscheidungen und Leichengifte im Hahnenwasser in die Küche und ins Koch- und Trinkwasser geliefert. Die Rohre können überdies Rost, Blei und andere Substanzen abgeben.

 

Das Wasser selbst kommt unter Druck in kilometerlangen Leitungen zu uns. Allein der Druck ist schon nicht gut für die Struktur des Wassers, aber nicht einmal das Schlimmste. Die Leitungen haben viele Winkel, und das Wasser verliert jedes Mal, wenn es durch einen Winkel gepresst wird, an Energie. Das sind heute keine Vermutungen mehr, sondern es ist nachweislich messbar. Wenn das Wasser in unseren Küchen ankommt, ist seine Energie nahezu Null. Es kann uns also keine Energie mehr geben, eher nehmen.

 

Der nächste Faktor ist der, über den die Homöopathen gerne sprechen: Das Gedächtnis des Wassers. Wasser ist ein unfassbares Speichermedium und „behält“ natürlich alles, was es in den Toiletten der Altenheime, in den Klärwerken und sonst wo kennenlernt. Das Wasser speichert diese Information, indem die Struktur der Substanz angepasst wird. Wenn man die Substanz entfernt, bleibt dennoch die Struktur erhalten - und damit die Information. Bekanntermaßen ist nämlich das Wassermolekül ein kleiner Magnet und trägt an seinen beiden Polen eine elektrische Ladung. Das Sauerstoffatom zieht nämlich die beiden negativen Elektronen der beiden Wasserstoffmoleküle recht kräftig zu sich heran, weil es das größere und stärkere Atom mit einem größeren Kern ist. Also ist der kleine Wassermagnet auf der Sauerstoffseite negativ geladen und auf der anderen Seite des Moleküls hängen die beiden positiv geladenen Wasserstoffkern-Protonen, und bilden den positiven Pol. Wissenschaftler wissen genau, dass die Myriaden Wassermoleküle in einem Glas Wasser durch ihre Magneteigenschaft Informationen speichern können, indem sie sich in Millionen von Varianten aneinander heften können und so Muster und Cluster bilden. Dazu kommt, dass im Wasser gelöste Stoffe die Struktur des Wassers weiterhin massiv beeinflussen.

 

Um also ein gute Wasserqualität zu erhalten, muss man diese Strukturen, man spricht meisten von Clustern, aufbrechen. Das kann man mit Gewalt tun. Doch der Wasserexperte Martin Gayer geht stattdessen mit dem AcalaQuell® einen sanften natürlichen Weg. Er nutzt die japanische Pi-Technologie, was so viel wie „lebendiges Wasser“ bedeutet.

 

 

Wasser kaufen oder filtern?

 

Nun stellt sich die nächste Frage: Soll ich Wasser kaufen oder soll ich einen Wasserfilter besorgen? Laut sämtlichen offiziellen Untersuchungen sind 80% aller Flaschenwässer nicht besser als Hahnenwasser. Es gibt ein paar gute Wässer zum kaufen, doch meist sind sie recht teuer. 

 

Die Flaschen werden oft hunderte Kilometer durch Europa - bisweilen noch weiter transportiert. Die Öko-Bilanz des Flaschenwassers ist daher miserabel: Es erfordert je 0,3 Liter Erdöl, bis es in den eigenen vier Wänden angelangt ist. Bei Leitungswasser sind es mit 0,3 Milliliter Erdöl- also 0,0003 Liter - ein Tausendstel davon, wie eine Schweizer Studie ergab. Wer ein Jahr lang täglich zwei Liter Mineralwasser trinkt, könnte mit der Energie, die dabei entsteht, etwa 2000 Kilometer Auto fahren. Mit der Energie, die für die Produktion von zwei Litern Hahnwasser pro Tag nötig ist, käme man dagegen nur zwei Kilometer weit. Das heißt, Flaschenwasser braucht bis zu 1.000 Mal mehr Energie - hinzu kommt noch der mit Herstellung und Transport verbundene Energieaufwand. Also: Auch wenn es in Deutschland sehr modern ist, Flaschenwasser zu kaufen, ist die richtige Entscheidung dennoch, auf das Kranwasser zurückzugreifen.

 

Somit kommen wir zur nächsten Frage: Wie bereite ich das Hahnenwasser so auf, dass es gesund und rein ist? Welche Filter stehen zur Verfügung? Hier gibt es zwei wichtige Erfordernisse: Die physikalisch-chemische Reinigung und dann die energetische Aufbereitung.

 

Beginnen wir mit der physikalisch-chemischen Reinigung: Es gibt Aktivkohlefilter, Keramikfilter, Destillation und Umkehrosmosetechnik. Der elementare Unterschied ist, dass Destillation- und Umkehrosmoseanlagen das Wasser komplett entleeren, im Klartext auch komplett entmineralisieren. Die Keramik- und Aktivkohlefilter entnehmen dem Wasser alles - außer den Mineralien. Die Umkehrosmosetechnik ist am bekanntesten, da sie seit vielen Jahren mit massiven Marketingmitteln in ganz Europa vertrieben wird. Ihre Preisspanne liegt etwa zwischen 80,-€ und 3.600,-€.

 

Das Anliegen von Martin Gayer ist es, die Natur nachzuahmen: In allen Flüssen dieser Welt fliest im Prinzip und von Natur aus Mineralwasser. Daher kommen nur Aktivkohle und Keramik in Frage, die die Wasserfilterung in der Natur nachahmen. Es gibt endlose Diskussionen darüber, ob die Mineralien im Wasser verdaut werden können. Das ist aber nicht der Punkt. Fehlen die Mineralien im Wasser, ist das Wasser in einem unnatürlichen, aggressiven Zustand. Das heißt, das entmineralisierte Wasser versucht sofort, sich die fehlenden Stoffe anzueignen. Es zerfrisst zum Beispiel auch Leitungen. So ein Wasser kann man nur durch Edelstahlrohre führen. Wenn es in ein Gefäß kommt, reißt das Wasser sofort Partikel aus dem Gefäß. Es ist nicht schwer zu erraten was passiert, wenn man es trinkt! Ein solches Wasser löst die benötigten Mineralien aus dem Körper und übersäuert ihn. Keine Frage, dieses entmineralisierte Wasser hat hervorragende Putzeigenschaften aber zum Trinken taugt es nicht!

 

Was ist nun der Unterschied zwischen den herkömmlichen Filtern und solchen mit Aktivkohle? Zum einen arbeitet der Acala Wasserfilter nur mit Schwerkraft, braucht also keinen Strom und kein Anschluss an die Wasserleitung - also eine sehr ökologische Lösung. Das Wasser kann sich so erholen von dem schrecklichen Weg durch die Leitungsrohre und die Aktivkohle muss nicht verklebt werden. Normalerweise sind Aktivkohlefilter nämlich an die Wasserleitung angeschlossen, und das Wasser wandert unter Druck durch den Filter. Das geht zwar schnell, aber die Kohle muss dafür zu einem Block geklebt werden, ansonsten würde die Kohle im Wasser herumwirbeln und könnte ihre Aufgabe zu filtern nicht wahrnehmen. Solche Kohleblocks haben einen Klebstoffanteil von bis zu 30%, der auch wieder seine Auswirkungen auf das Wasser hat. Beim vorgestellten Filtermodell sickert das Wasser ohne Druck durch das Aktivkohlengranulat, und die Filterleistung ist ausgezeichnet.

 

 

Zusammenfassung:

Du bist, was Du trinkst! Das Wasser hat ein Gedächtnis. Das Wasser durchläuft seit vielen Tausend Jahren einen Kreislauf, heutzutage führt dieser Kreislauf auch durch Krankenhäuser, Altenheime, Industrie, Kläranlagen, Güllegruben, Labore und vieles mehr. Welche Erinnerung hat dieses Wasser?

 

Aus diesem Wasserkreislauf können Sie nicht mehr viel Energie im Wasser erwarten. Daher sind eine physische Reinigung, eine energetische Reinigung und eine Belebung des Wassers sinnvoll. Verschaffen Sie sich am besten einen Überblick über die gängigsten Filtermethoden: Osmose, Umkehrosmose, Dampfdestillation und Gravitations Wasserfilter.

 

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