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Wasser kaufen oder filtern

Wasser kaufen oder filtern

Soll ich Wasser kaufen oder soll ich einen Wasserfilter besorgen? Laut sämtlichen offiziellen Untersuchungen sind 80% aller Flaschenwässer nicht besser als Hahnenwasser. Es gibt ein paar gute Wässer zum kaufen, doch meist sind sie recht teuer. 

Die Flaschen werden oft hunderte Kilometer durch Europa - bisweilen noch weiter transportiert. Die Öko-Bilanz des Flaschenwassers ist daher miserabel: Es erfordert je 0,3 Liter Erdöl, bis es in den eigenen vier Wänden angelangt ist. Bei
Leitungswasser sind es mit 0,3 Milliliter Erdöl- also 0,0003 Liter - ein Tausendstel davon, wie eine Schweizer Studie ergab. Wer ein Jahr lang täglich zwei Liter Mineralwasser trinkt, könnte mit der Energie, die dabei entsteht, etwa 2000 Kilometer Auto fahren. Mit der Energie, die für die Produktion von zwei Litern Hahnwasser pro Tag nötig ist, käme man dagegen nur zwei Kilometer weit. Das heißt, Flaschenwasser braucht bis zu 1.000 Mal mehr Energie - hinzu kommt noch der mit Herstellung und Transport verbundene Energieaufwand. Also: Auch wenn es in Deutschland sehr modern ist, Flaschenwasser zu kaufen, ist die richtige Entscheidung dennoch, auf das Kranwasser zurückzugreifen.

Somit kommen wir zur nächsten Frage: Wie bereite ich das Hahnenwasser so auf, dass es gesund und rein ist? Welche Filter stehen zur Verfügung? Hier gibt es zwei wichtige Erfordernisse: Die physikalisch-chemische Reinigung und dann die energetische Aufbereitung.

Beginnen wir mit der physikalisch-chemischen Reinigung: Es gibt
Aktivkohlefilter, Keramikfilter, Destillation und Umkehrosmosetechnik. Der elementare Unterschied ist, dass Destillation- und Umkehrosmoseanlagen das Wasser komplett entleeren, im Klartext auch komplett entmineralisieren. Die Keramik- und Aktivkohlefilter entnehmen dem Wasser alles - außer den Mineralien. Die Umkehrosmosetechnik ist am bekanntesten, da sie seit vielen Jahren mit massiven Marketingmitteln in ganz Europa vertrieben wird. Ihre Preisspanne liegt etwa zwischen 80,-€ und 3.600,-€.

Das Anliegen von Martin Gayer ist es, die Natur nachzuahmen: In allen Flüssen dieser Welt fliest im Prinzip und von Natur aus Mineralwasser. Daher kommen nur Aktivkohle und Keramik in Frage, die die Wasserfilterung in der Natur nachahmen. Es gibt endlose Diskussionen darüber, ob die Mineralien im Wasser verdaut werden können. Das ist aber nicht der Punkt. Fehlen die Mineralien im Wasser, ist das Wasser in einem unnatürlichen, aggressiven Zustand. Das heißt, das entmineralisierte Wasser versucht sofort, sich die fehlenden Stoffe anzueignen. Es zerfrisst zum Beispiel auch Leitungen. So ein Wasser kann man nur durch Edelstahlrohre führen. Wenn es in ein Gefäß kommt, reißt das Wasser sofort Partikel aus dem Gefäß. Es ist nicht schwer zu erraten was passiert, wenn man es trinkt! Ein solches Wasser löst die benötigten Mineralien aus dem Körper und übersäuert ihn. Keine Frage, dieses entmineralisierte Wasser hat hervorragende Putzeigenschaften aber zum Trinken taugt es nicht!

Was ist nun der Unterschied zwischen den herkömmlichen Filtern und solchen mit Aktivkohle? Zum einen arbeitet der Acala Wasserfilter nur mit Schwerkraft, braucht also keinen Strom und kein Anschluss an die Wasserleitung - also eine sehr ökologische Lösung. Das Wasser kann sich so erholen von dem schrecklichen Weg durch die Leitungsrohre und die Aktivkohle muss nicht verklebt werden. Normalerweise sind Aktivkohlefilter nämlich an die Wasserleitung angeschlossen, und das Wasser wandert unter Druck durch den Filter. Das geht zwar schnell, aber die Kohle muss dafür zu einem Block geklebt werden, ansonsten würde die Kohle im Wasser herumwirbeln und könnte ihre Aufgabe zu filtern nicht wahrnehmen. Solche Kohleblocks haben einen Klebstoffanteil von bis zu 30%, der auch wieder seine Auswirkungen auf das Wasser hat. Beim vorgestellten Filtermodell sickert das Wasser ohne Druck durch das Aktivkohlengranulat, und die Filterleistung ist ausgezeichnet.


Zusammenfassung:
Du bist, was Du trinkst! Das Wasser hat ein Gedächtnis. Das Wasser durchläuft seit vielen Tausend Jahren einen Kreislauf, heutzutage führt dieser Kreislauf auch durch Krankenhäuser, Altenheime, Industrie, Kläranlagen, Güllegruben, Labore und vieles mehr. Welche Erinnerung hat dieses Wasser?

Aus diesem Wasserkreislauf können Sie nicht mehr viel Energie im Wasser erwarten. Daher sind eine physische Reinigung, eine energetische Reinigung und eine Belebung des Wassers sinnvoll. Verschaffen Sie sich am besten einen Überblick über die gängigsten Filtermethoden: OsmoseUmkehrosmoseDampfdestillation und Gravitations Wasserfilter.