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Wasser ist nur Wasser - oder doch nicht?

Wasser ist nur Wasser - oder doch nicht?

Was ist nur Wasser - oder doch nicht?

 

Das Thema Wasser ist eigentlich langweilig denken viele. Für uns gehört es als einfaches Gut zu unserem Leben dazu. Während in Deutschland etwa 20 – 40 Liter Wasser im Durchschnitt zum Duschen und Baden verbraucht werden, sind es fürs Waschen von Wäsche gar genau soviel. Insgesamt verbraucht der Durchschnitts-Deutsche etwa 122 Liter Trinkwasser täglich. Aber trinken wir nicht auch einen Teil davon? Während wir extrem viel Wasser (der Durschnittsbürger z.B. in Indien verbraucht 25 Liter am Tag) aufwenden, trinken wir nur um die 1% von 122 Liter Trinkwasser am Tag. Und dies meist auch noch in Nahrungsform wie Suppen oder Soßen.

 

 

Wofür braucht unser Körper überhaupt Wasser?

 

Der Körper eines Erwachsenen besteht zu ca. 60% aus Wasser. Unser Blutplasma enthält sogar bis zu 95% an Wasser. Wasser ist also wichtig für unseren ganzen Stoffwechsel. Zum Beispiel wird Wasser zum versorgen der Haut mit Feuchtigkeit (um sie geschmeidig und frisch zu halten), Blutproduktion für den Sauerstoff- und Nährstofftransport zu den Organen genutzt und dient z.B. auch dem Ausscheiden der Abfallprodukte (z.B. im Urin).

Während wir durch die Nahrung schon einiges an Flüssigkeit aufnehmen (um die 0,7 – 1,0 Liter) wendet unser Körper für die Aufrechterhaltung unseres Lebens etwa 2,0 – 2,5 Liter auf! Diese Differenz müssen wir ausgleichen.

Die Zeichen von Flüssigkeitsmangel sind uns bekannt, führen wir aber meistens nicht drauf zurück, wie Kopfschmerzen, Konzentrationsverlust, Müdigkeit, und trockene Haut. Ausgetrocknete Haut altert schneller, es bilden sich mehr falten und sie spannt. Wir können mit ausreichend Flüssigkeit unsere Hautzellen vital und feucht halten ohne zusätzliche Kosmetika zu kaufen. Da unser Gehirn zu 80% aus Wasser besteht verschlechtert ein Wassermangel auf Dauer die kognitive Leistung. Es muss sich immer mehr anstrengen um die gleiche Leistung wie bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr zu erreichen. Dies resultiert in Kopfschmerzen und Konzentrationsverlust auf verschiedene Aufgaben auf einmal.

 

 

Einfach mehr Flüssigkeit trinken ist also das beste?

 

Die Antwort kann pauschal ‚Ja‘ sein, ist es aber nicht. Der Genuss von Tee, Saft und Cola hilft unserem Körper nicht wirklich seinen Bedarf zu decken. Dies hat nicht nur mit den Inhaltsstoffen zu tun, sondern auch dem pH-Wert der Flüssigkeit. Ein neutraler pH-Wert wäre 7,0. Unser Körper, Blut sowie generell gesehen das Zellwasser liegt bei um die ~7,4. Alle eingenommen Flüssigkeit dessen pH-Wert darunter oder drüber liegt bereitet der Körper erstmals auf – mit Aufwendung seiner eigenen Flüssigkeit! Orangensaft ist schön süß, fruchtig und auch gekühlt erfrischend, es hat jedoch einen pH-Wert von 3,5. Zum Vergleich, unsere Magensäure liegt nur gerade mal etwas drunter mit 1,0-1,5 und liegt im ’sauren Bereich‘. Gerade bei Genuss von Getränken mit niedrigem pH-Wert ‚übersäuert‘ der Körper langsam. Er muss Energie und eigenes Zellwasser aufwenden um die zugeführten Säure zu verarbeiten. Saurer Genuss auf Dauer schadet den Zellen und beschleunigt auch Alterungserscheinungen des Körpers.

Mineralwasser wäre eine Alternative. Es wird aber nicht umsonst auch ‚Saurer Sprudel‘ genannt. Der pH-Wert schwankt je nach Wasser zwischen 4,0 bis 6,0 .

Das Wasser einer getrunkenen 1 Liter Sprudelflasche kommt wegen der Aufbereitung im Körper zur Verwendung nicht komplett dort an. Nur ein Bruchteil kann wirklich am Ende genutzt werden. Während die Kohlensäure uns kurzzeitig erfrischt, stillt es doch oft nicht das Durstgefühl und wir greifen alsbald wieder zur Sprudelflasche. Durst ist immer ein Warnsignal das Körpers das es ihm an Flüssigkeit mangelt, es ist kein normal Zustand den wir verspüren sollten. Gerade in Deutschland wo es uns nicht an Wasser mangelt.

Trinkwasser, unser Leitungswasser, hat je nach Geografie einen pH-Wert von meist 7,0 bis 7,8. Dies kann unser Körper wesentlich besser verarbeiten. Auch wird Trinkwasser im Vergleich zu Mineralwässern laut Gesetz besser kontrolliert. Es wird auf mehr Stoffe getestet und die Grenzwerte von z.B. Schadstoffen sind deutlich niedriger.

Inzwischen sehr beliebte, hochqualitative Wasserfilter die das Filterungsprinzip der Natur nachahmen, verbessern zusätzlich die Reinheit und Verwertbarkeit von Trinkwasser.

Auch stilles Wasser von hoher Qualität ist eine gute Alternative zu übersäuerndem Sprudel. Flaschenwasser jedoch verursacht nach einer Ökobilanz-Studie aus der Schweiz eine tausendfach höhere Belastung der Umwelt als unser Trinkwasser (Verpackung, Transport, etc).

Das Sie gutes Wasser zu sich nehmen merken Sie daran das sie ohne Durstzwang zum Glas greifen und es gerne trinken!